Sheru Classic 2011 - Ergebnisse und Bericht | Body-Xtreme 

Montag, 26 09 2011

Sheru Classic 2011 - Ergebnisse und Bericht

Phil Heath gewinnt, Kai Greene Sieger der Herzen

Mit der 1. Sheru Classic wurde nicht nur eine neue Ära im asiatischen Bodybuilding eingeläutet, sondern im Bodybuilding weltweit. Denn die Art und Weise wie die Show hier in einem der Bollywood Studios über die Bühne gebracht wurde, war einmalig.

Es gab meterhohe Bilder der Athleten im Saal, eine nach TV Standards professionell ausgeleutete Bühne, einen Bühneaufzug, der die Athleten auf die Bühne fuhr, Bühnenfeuerwerk, Beamer, Lichteffekte und vieles mehr, was man in der Qualität und Zusammensetzung bisher nur von großen Fernsehshows kannte.

Abgerundet wurde die Bühnenshow durch ein enthusiastisches indisches Publikum, dass jeden Athleten begeistert feiert, aber auch Ihre ganz eigenen Helden hatte.

So war der Applaus für den neuen Mr. Olympia Phil Heath zwar groß, aber die Publikumslieblinge waren Dennis Wolf, Jay Cutler und vor allem Kai Greene.

Die moderne Präsentation der Show wurde kombiniert mit diversen Abschnitten, in denen indische Traditionen eingepflegt wurde.

Gekrönt wurde die Veranstaltung von einem Posedown im Publikum, bei dem am Ende die Polizei Kai Greene aus der Menge fischen musste, weil er sich zu weit ins Publikum begeben hatte.

War der Slogan der Athleten vor der Veranstaltung "I?ll be there!", so versprachen die Finalisten am Ende der Veranstaltung jeweils "I?ll be back!"

Die Analyse

  1. Phil Heath
    Er war ungefähr bei 90% seiner Olympia Form, sein Look und seine einzigartige Linie liegen jedoch zur Zeit soweit im Trend, dass er hier unangefochten den Sieg davon tragen konnte.
    Allerdings werden bei einem Phil Heath, der nicht "razorsharp" auf der Bühne steht, doch wieder die bekannten Schwächen flache Brust und schmale Schultern offensichtlich.

  2. Jay Cutler
    Jay Cutler hatte ebenfalls nicht die Olympia Form und fiel im Rückenbereich weiter hinter den anderen Teilnehmern zurück; eine ehrliche Platzierung hätte weiter hinten gelegen.
    Sein linker Bizeps zeigt eine deutliche blau-schwarze Färbung.

  3. Kai Greene
    Er war der Star des Abends. Gegenüber Las Vegas konnte er seine dicke Mittelpartie reduzieren und die Form verbessern. In seiner Kür baute er das ganze Bühnenequipment mit ein, inklusive Treppen und Wände und zeigte eine Performance, die man sich schon zum Mr. Olympia gewünscht hätte.
    Er wäre sicherlich auch ein würdiger Sieger der Veranstaltung gewesen.

  4. Victor Martinez
    Er war ebenfalls gegenüber Las Vegas verbessert und hatte Jay außer in der Bauch und Beine Pose in jeder Pose geschlagen.
    Im Prinzip der perfekte Athlet, wenn sich die lange Wettkampfkarriere nicht bereits rund um die Mittelpartie bemerkbar machen würde.

  5. Dennis Wolf
    Er war der härteste Teilnehmer im Finale. Ihm fehlte etwas Fülle, aber insbesondere die richtige Farbe, weshalb die Härte im Bühnenlicht gar nicht richtig zur Geltung kam. Beim indischen Publikum ist er jedoch äußerst beliebt.

  6. Toney Freemann
    Erlebt gerade seinen zweiten Frühling und konnte seine tolle X-Struktur mit einer entsprechenden Form untermauern. In der Verfassung kann er von jeder Seite überzeugen.

Ergebnisse Sheru Classic 2011

  1. Phil Heath
  2. Jay Cutler
  3. Kai Greene
  4. Victor Martinez
  5. Dennis Wolf
  6. Toney Freeman
  7. Michael Kefalianos
  8. Alfonso del Rio
  9. Mohammend Touri
  10. Ntuk Sunday
  11. Varinder Singh


Alle Bilder zur Sheru Classic 2011
Männer Vorwahl
Männer Finale
Figure Vorwahl
Figure Finale

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