NPC USA 2008 - Finale | Body-Xtreme 

Sonntag, 27 07 2008

NPC USA 2008 - Finale

Curtis Bryant und Brandon Curry sichern sich Pro Card

Vor wenigen Stunden ging hier in Las Vegas das Finale der NPC USA 2008 und der Kampf um zwei der begehrten Pro Cards zu Ende. Dabei setze sich Brandon Curry wenig überraschend auch beim Gesamtsieg gegen die Konkurrenz durch. Curtis Bryant schlug im Leichtschwergewicht Brandon Ray und sicherte sich die zweite Pro Card.

Brandon Ray ist unglaublich talentiert, seine Beine sind weltklasse, aber von hinten kann er nicht halten, was er von vorne verspricht. Auch die Form könnte einen Tick härter sein. Shawn Ray und Flex Wheeler raten ihm gleich im September wieder bei den Nationals an den Start zu gehen und sich dort die Pro card zu holen.

Auf Platz 2 bei den Heavyweights landete Michael Liberatore, der ja zuvor bereits seine Klasse bei den Junior Nationals gewonnen hatte. Er hatte die besten Arme des Feldes.

Im Middleweight der Sieg für Nathan Detracy, mit absolut perfekter Form dazu noch super Symetrie und Präsentation. 2. Kam Gallman 3. Scott Turner

Bei den Superheavyweights kam der zuvor hochgelobte Sean Allan nicht ins Finale, war auch obwohl er der größte war, nicht der schwerste Athlet. Sieg für Edward Nunn,der in diesem Feld der "Massmonsters" einfach das beste Gesamtpaket bot. Erwähnenswert noch Andrew Jemmott mit dem krassesten Lat ever in Verbindung mit einer super schmalen Taille.

Hier unsere Bilder des Finale

Unser Fazit

Insgesamt eine gute Meisterschaft, vor allem was die Menge und das Niveau der Athleten angeht. Aber weniger spektakulär als man erwartet hätte (z.B. gar keine Gaststars, obwohl von Trey Brewer bis Jay Cutler - der in Las Vegas wohnt - einige Leute da waren). Auch die Zuschauerzahl war nicht deutlich höher als bei einer Deutschen Meisterschaft. Gerade wenn man eine Location wie die Jahrhunderthalle Frankfurt vom Body-Xtreme Invitational gewohnt ist, ist es doch recht ernüchternd, dass die NPC USA im Vergleich dazu kleinen Rahmen veranstaltet werden.

Au0erdem wurde hier der Beweiß angetreten, dass auch Meisterschaften in den Staaten totlangweilig sein können. Und zwar im Hinblick auf das Finale der "Figure" Klassen, von denen es sage und schreibe 6 gibt und davon jede einzelne mit mind. 20, teilweise über 30 Teilnehmerinnen. Soweit sogut, aber diese wurden ALLE nochmal einzeln namentlich vorgestellt (also insgesamt über 100 Athletinnen) was inkl. jeweils gleich anschließender Siegerehrung nonstop fast 2h gedauert hat.

Überhaupt hat die Meisterschaft viel Sitzfleisch verlangt, da es überhaupt keine Pausen gab - dafür über 4h Programm.

Der Ablauf war auch wieder deutlich abweichend von dem, was man in Deutschland für ein Finale kennt.

- Erst nochmal ALLE Athleten auf die Bühne um vorgestellt zu werden
- Kürposing der Top 5
- Siegerehrung direkt im Anschluss

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