Wie Andrea Zürcher den Body-Xtreme Invitational gewann | Body-Xtreme 

Donnerstag, 16 12 2010

Wie Andrea Zürcher den Body-Xtreme Invitational gewann

Für Body-Xtreme erklärt sie ihre dramatischen Fortschritte

Andrea Zürcher gewann im letzten Jahr die Int. Deutsche Meisterschaft und bestach vor allem durch ihre beeindruckenende Härte. Sie erhielt darauf unsere Einladung zur Teilnahme am Body-Xtreme Invitational 2010, den sie ebenfalls für sich entscheiden konnte. Im Laufe der weiteren Saison konnte sie ihren Sieg bei der Int. DM wiederholen.

Dabei zeigte sie sich gegenüber dem Vorjahr drastisch verbessert. Ihr Markenzeichen - die brutale Härte - ist geblieben, jedoch gepaart mit deutlich mehr Muskeln.

Für Body-Xtreme erklärt sie, wie sie innerhalb nur eines Jahres solche drastischen Fortschritte machen konnte:

Von Andrea Zürcher
Die entscheidende Änderung vom Wettkampfjahr 2009 auf 2010 war sicher die Zusammenarbeit mit Patrick Tuor, die eine Woche vor der Int. Deutschen Meisterschaft, meinem letzten Wettkampf 2009, startete.

Patrick hat unglaublich viel Erfahrung in der Vorbereitung von Athleten/-innen aus allen Klassen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen. So schätze ich es sehr, dass er nicht einfach nach Plan X vorgeht, sondern versucht für jeden Athleten individuell den besten Weg zu finden.
Entscheidend für mich als Athletin ist aber, dass ich unter Berücksichtigung meiner aktuellen Möglichkeiten selbst bestimmen kann, welchen Look ich am Tag X auf die Bühne bringen möchte.

ich denke eines der häufigsten Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Coach und Athlet ist, dass man sich über das Ziel nicht absolut einig ist.
Das stelle ich mir so vor, wie wenn ein grossartiges Gebäude errichtet werden soll, dem Bauherr dabei ein Skyscraper vorschwebt, ihm der Architekt aber einen Palast hinstellt.
Ein Palast ist sicher eine schöne Sache, aber der Bauherr wird nicht glücklich sein damit...

Die Int. Deutsche Meisterschaft 2009 diente also quasi als Standortbestimmung und Basis für unsere Planung der Saison 2010. Für uns war klar, dass ich auch weiterhin mit meiner Härte - die ich zum Glück jeweils recht problemlos erreiche - punkten sollte, wir jedoch versuchen wollten etwas mehr Volumen/Masse hineinzubringen.

Das Training passten wir so an, dass ich nun wieder sehr schwer - fast wie zu meinen Powerlifting-Zeiten - trainierte und die schwachen Muskelgruppen zusätzlich mit FST-7 bearbeitet wurden.
Ich absolvierte nun sieben kurze Trainingseinheiten pro Woche aufgeteilt auf sechs Tage.

In Sachen Ernährung versuchten wir mit den Kalorien, insbesondere den Kohlenhydraten, möglichst hoch zu gehen ohne übermässig Fett anzusetzen.
Relativ schnell stieg mein Gewicht gegen 75kg, was bei meinen 157cm schon ganz ordentlich ist;-)

Dies erlaubte mir aber die ganze Zeit über sehr schwer zu trainieren. Die Diät hielten wir dann mit 10 - 12 Wochen kürzer als in meinen beiden ersten Wettkamfpvorbereitungen. Obwohl ich mir Anfangs etwas Sorgen machte, erwies sich diese Dauer als optimal und ich lag diesmal im Timing absolut richtig.

Klar geht es jetzt erst richtig los mit der harten Arbeit und es liegt noch ein weiter Weg vor mir. Aber gerade weil ich erst so kurze Zeit im Training bin, bin ich zuversichtlich, noch einiges an Fortschritten erreichen zu können. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich unterstützen und mir helfen meinen Traum zu leben. Dies gilt insbesondere für meinen Schatz Renato, meinen Coach Patrick und meinen neuen Sponsor PowerFood.

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