Roelly Winklaar - Höhen und Tiefen | Body-Xtreme 

Samstag, 03 11 2012

Roelly Winklaar - Höhen und Tiefen

Seine Saison 2012 im Rückblick

Roelly Winklaar stieg erst sehr spät dieses Jahr ins Geschehen ein und startete erst ab der Sommersaison bei der Europa Super Show und der Tampa Pro seinen Versuch, sich für den Mr. Olympia zu qualifizieren. Der späte Einstieg mag damit zusammenhängen, dass er im letzten Jahr seine Saison im Sommer beendete, da er sich ausgebrannt fühlte.

Die Olympia Quali 2012 gestaltete sich aber überaus schwierig, da er sich bei den Sommerwettkämpfen nicht qualifizieren konnte.

Seine letzte Chance nahm er in Finnland beim Nordic Pro Anfang September wahr, den er dann auch in seiner Bestform gewinnen konnte. Wie sich im weiteren Saisonverlauf zeigen sollte, war seine Rückenansicht, insbesondere unterer Rücken, Gesäß und Beinbizeps nie mehr so definiert.

Beim Mr. Olympia lief es nicht mehr ganz so rosing und er konnte nicht mal in die TOP 10 vordringen.

Bei der Sheru Classic in Indien sah er nach dem Prejudging Callouts wie der sichere Dritte hinter Phil Heath und Kai Greene aus, allerdings konnte sich übers Finale noch Toney Freeman vorbeischieben und Roelly landete nur auf Platz 4, wobei dieser Platz schon umstritten war, da Roelly´s Form gegenüber Finnland deutlich nachließ.

Zwar konnte er in der Woche darauf bei der Arnold Europe einen dritten Platz feiern, allerdings war dieser Platz höchst umstritten, da Toney Freeman und Johnnie Jackson, der am Platz 7 landete, deutlich besser aussahen als er.

Nachdem beim British Grand Prix abermals die "Finnland-Form" vermisst wurde, gings dann weiter abwärts runter auf Platz 6 in Manchester.

Den Tiefpunkt der Saison 2012 bildete schließlich sein 8.(!) Platz beim Prague Pro Grand Prix. Roelly´s Saison, die vom Sommer bis jetzt Ende Oktober fast 3 Monate dauerte, war einfach zu lang.

Auch bei den gewonnen Preisgelder macht sich der Absturz deutlich bemerkbar: Gabs in Finnland noch 10000 Dollar für den Sieg, fuhr er von Prag mit mageren 1000 Dollar Preisgeld nach Hause.

Unter Umständen fährt er im nächsten Jahr besser, wenn er im Frühjahr um die Mr. Olympia Quali antritt, um dann ggf. in der Herbstsaison sein Potential richtig ausschöpfen zu können.

Zumindest war der Roelly Winklaar, den wir in Prag sehen konnte, nicht der gleiche, der zuvor in Finnland seine letzte Chance zur Teilnahme beim Mr. Olympia nutze. Allerdings schien er beim 8. Platz keinesweg enttäuscht zu sein, sonder schien vielmehr froh, dass die lange Saison nun endlich vorbei ist.

Im Video unten, sowie in unserer Galerie oben links könnt Ihr Euch Roelly Winlaar´s Saison Verlauf in Bild und Video ansehen.


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Roelly Winklaar
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