Mr. Olympia 2018 - Publikum wertet diesmal mit | Body-Xtreme 

Samstag, 23 06 2018

Mr. Olympia 2018 - Publikum wertet diesmal mit

und zwei weitere Neuerungen - Body-Xtreme´s Fazit dazu

In knapp drei Monaten ist wieder Mr. Olympia Zeit - um mal wieder etwas mehr Spannung reinzubringen, werden die Regeln geändert, das erste Mal seit 2004! Rückblick dazu > HIER <

Neuerung Nr. 1

Die kleinere Neuerung zuerst: Die Kampfrichterstimmen aus der Vorwahl vom Freitag werden vor Beginn des Samstagabend Finale veröffentlicht - so sollen die Fans sehen können, wie eng es ist.

Body-Xtreme´s Fazit:
Transparenz ist gut, allerdings kann möglicherweise dadurch die Spannung schon nach Veröffentlichung der Vorwahlergebnisse flöten gehen, wenn bereits absehbar ist, dass der Sieger bereits uneinholbar vorne liegt.

Neuerung Nr. 2

Die Fans werden diesmal mit werten. Quasi als zusätzlicher Kampfrichter fließt das Publikumsergebnis ins Ergebnis ein.

Body-Xtreme´s Fazit:
Klingt interaktiv, macht aber aus der größten Show des Jahres möglicherweise einfach nur Zirkus, denn die wenigsten Zuschauer sitzen innerhalb der ersten 10 Reihen und haben damit den gleichen Blick wie die Zuschauer. Die Mehrheit der Zuschauer wird die Show über die großen Bildschirmwände verfolgen, die gerade Details gar nicht wirklichkeitsgetreu wiedergeben.
Ein Stück weit signalisiert man damit auch, dass die eigenen Kampfrichter eben nicht im Sinne der Fans werten.
Darüber hinaus könnte bei zu großen Abstand zwischen Kampfrichter und Zuschauermeinung die Wertung der Zuschauer am Ende einfach nur im Streichergebnis landen. Für den Fall gibt es

Neuerung Nr. 3

Wenn Kampfrichter und Zuschauer sich bei der Wahl des Siegers nicht einig sind, wird der Sieger der Zuschauerwertung den Titel "Mr. Olympia People`s Champion" erhalten.

Body-Xtreme´s Fazit:
Wenn hier noch ein zusätzlicher Champion die Orleans Arena verlässt, verwässert dies nur zusätzlich die Marke und den Wert des Titels "Mr. Olympia" - die ganze Sache wirkt, so kurz vor dem Mr. Olympia eher als Befreiungsversuch, um eventuell niedrige Ticketverkäufe anzukurbeln.
Auch 2004 hat man vers. "Spielchen" versucht und neben der Challenge Round (einmal und nie wieder) auch eine Wertung vorgenommen, bei der ehem. Mr. Olympia Champions gewertet haben, die so sehr neben der Kampfrichtermeinung lag, dass man das Ergebnis mehr oder weniger unveröffentlicht ließ.

Wer mehr Spannung möchte, der sollte nicht den Vergleich der ersten drei gleichsetzen mit dem Ergebnis der TOP3. Wo sind die Möglichkeiten von Jungs in den späteren Vergleichen, die sich dann doch nochmal an die Athleten weiter oben "ranvergleichen" konnten?

Der größte Titel im Sport braucht mehr Wettkampf weniger Show!

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