Kai Greene und das unmoralische Super-League Angebot | Body-Xtreme 

Samstag, 12 08 2017

Kai Greene und das unmoralische Super-League Angebot

Was ist denn die Super League und wird er sich darauf einlassen?

Aus dem Umfeld von Kai Greene wurde die Meldung verbreitet, er hätte die IFBB verlassen und einen Vertrag bei der Super League unterschrieben. Die Super League wird ihre Debütveranstaltung am 16. September (Mr. Olympia Weekend) in Las Vegas veranstalten.

Marketing oder Fakten?

Seitens der IFBB gibt es keine "Kündigung" oder ähnliches durch Kai Greene zu verzeichnen, sodass die Meldung, er habe die Liga verlassen, zumindest in der Formulierung nicht bestätigt werden kann.

Allerdings soll die Super League Kai Greene fast 50.000 Euro angeboten haben, wenn er im Rahmen derer Veranstaltung Auftritt - für einen Gastauftritt eine Menge Geld; eventuell sogar der höchste Betrag, der bislang für einen Gastauftritt bezahlt wurde.

Die Frage ist natürlich, ob der Auftritt dann entsprechende Sanktionen nach sich ziehen würde, da es IFBB-Athleten nicht gestattet ist, bei Veranstaltungen aufzutreten, die nicht von der IFBB-santioniert sind, wie die Super League. Wir gehen davon aus, dass Kai Greene aus diesem Grund den Deal gar nicht annehmen kann.

Guter Deal?

Auch wenn der Betrag für einen Gastauftritt sehr hoch ist: Der Gewinner beim Mr. Olympia erhält 400.000 Dollar, der Zweitplatzierte 150.000 Dollar und Platz 3 stolze 100.000 Dollar. Neben dem Prestige und einer Arena voller Fans, die seiner Rückkehr auf die Bühne entgegen fiebern, würde er beim Mr. Olympia auch deutlich mehr Geld machen, denn eine TOP3 Platzierung dürfte durchaus drin sein für "The Preditor".

Nebulöse Liga

Unklar ist auch, was die Superleague am Ende darstellt. Zwar wird ein recht großer Hype gemacht, aber der Ablauf ist eher merkwürdig definiert: Ein Bewertungstteil soll Performance an Maschinen beinhalten, abe zur  Ausführung gibt es keine großen Vorgaben, Hauptsache 12 Wiederholungen werden absolviert. Dann gibt es noch die Körperbewertungsrunde, von der es keine Vorschauvideos gibt. Scheinbar wird der Athlet elektronisch vermessen und die Auswertung erfolgt dann über Quotienten aus Taille zu Oberkörper. Es gibt also kein Posing, aber dafür MUSS man Nike Trunks und Schuhe anhaben, weil Nike Hauptsponsor ist.

Einen Ort, wo die Veranstaltung am 16. September stattfinden wird, kann man bislang nicht in Erfahrung bringen.

Am Ende kann das Super League Angebot jedoch genauso ein Marketing Schachzug sein, wie das Angebot zur qualifikationslosen Sondereinladung zum Mr. Olympia seitens der Pro League, wobei wir - wie oben erwähnt - die Teilnahme am Mr. Olympia, trotz geringer Wahrscheinlichkeit, für aussichtsreicher ansehen als die Annahme des Super-League Angebots.

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