Genetik - Körpertypen | Body-Xtreme 

Freitag, 03 12 2004

Genetik - Körpertypen

Zu welchem Typ gehörst du?

Die Genetik ist von Geburt an vorgegeben und kann nachträglich nicht verändert werden. Jedoch kann man das Erscheinungsbild durch regelmäßiges Training zu seinen Gunsten beeinflussen. William Sheldon führte in den 30er Jahren drei unterschiedliche Körpertypen ein, die bis in die heutige Zeit wissenschaftlich und medizinisch anerkannt sind und angewendet werden. Hierbei wird der Mensch in die Körpertypen Ektomorph, Mesomorph und Endomorph eingeteilt. Jedoch kann man keine genaue spezifische Einordnung des Menschen vornehmen, da jeder Mensch ein Mischtyp ist und nur gewisse Anteile dieser 3 Körpertypen besitzt.

Ektomorph
- schmale Schultern
- schmale Hüften
- schmaler Brustkorb
- schlechte Regeneration
- schlechter Muskelaufbau
- wenig Fettansammlung

Ein ektomorpher Mensch ist im Allgemeinen sehr dünn. Sein Körperbau ist schmal und wenig muskulös. Sein Vorteil ist jedoch, dass er selbst bei Zufuhr schlechter Nahrung (Fast-Food etc.) kaum Fett einlagert. Ektomorphe Menschen haben es im Bodybuilding am schwersten, da eine Muskelzunahme nur langsam von statten geht und diese bei geringster Vernachlässigung einer hochkalorischen Nahrungszufuhr wieder �verpufft�. Eine Diät ist für solche Menschen leicht durchzuführen und eine definierte Form ist in wenigen Wochen erreicht. Deshalb sind diese Athleten besonders für die Fitnesssparte des Bodybuildings geeignet.

Mesomorph
- breite Schultern
- schmale Hüfte
- großer Brustkorb
- optimale Regenrationsfähigkeit
- optimaler Muskelaufbau
- moderate Fettansammlung

Der mesomorphe Mensch hat es im Bodybuilding-Sport am leichtesten, denn er hat die besten Voraussetzungen, um Muskelmasse aufzubauen. Mesomorphe Menschen haben eine moderate Fettansammlung und können daher auch wesentlich besser in einer Diät Fett abnehmen als Endomorphe. Durch ihren optimalen Stoffwechsel sind sie in der Lage schnell Muskeln aufzubauen und bei Bedarf Fett abzubauen. Diese Tatsache ist insbesondere für Wettkampfathleten mit Wechsel zwischen Aufbau- und Diätphase von Vorteil, da die jeweilige Anpassung wesentlich rascher zum Erfolg führt.

Endomorph
- breite Schultern
- breite Hüfte
- großer Brustkorb
- gute Regeneration
- guter Muskelaufbau
- viel Fettansammlung

Ein endomorpher Mensch baut sehr leicht Fett auf, hat aber im Gegenzug leichtes Spiel mit der Muskelzunahme. Diese Gewichtszunahme ist jedoch durch den Hang zur Fettleibigkeit nicht immer von bester Qualität, sondern auch durch eine starke Wassereinlagerung bedingt. Endomorphe Menschen sollten ganz besonders auf die Ernährung achten, denn ohne ausreichende Disziplin bei der Nahrungszusammenstellung ist eine definierte Form schier unmöglich. Bedingt durch den langsamen Stoffwechsel sollten endomorphe Menschen neben dem Krafttraining auch regelmäßige Cardioeinheiten in ihr Training aufnehmen, um so der genetisch bedingten Fettspeicherung entgegenzuwirken.

Fazit:
Egal zu welchem Körpertyp man zählt, jeder kann mit entsprechendem Training, Ernährung und Disziplin seine Ziele auf unterschiedlicher Weiße erreichen.

Auf diesem Wege, keep on training!

Eurer Sunnyboy89

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